
Keiner soll verloren gehen!
Nachdem in der Geschichte Kinder mit Behinderung recht automatisch in das Förderschulwesen geschickt worden sind, hat inzwischen die Idee der Integration in unterschiedlicher Ausprägung auch in die Schulen Eingang gefunden.
Nach verschiedenen rechtlichen Vorgaben ist es möglich, einem Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf die notwendige Zusatzunterstützung auch in der weiterführenden Schule zukommen zu lassen. Dieses ist besonders wichtig, um integrativ beschulte Kinder nicht unnötig aus ihrer sozialen Gruppe der Grundschulzeit herausreißen zu müssen. Wohnortnahe Angebote sind dafür besonders wichtig.
An dieser Schule werden seit längerer Zeit mehrere Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf bzw. mit einer Behinderung unterrichtet. Die guten Erfahrungen mit diesen Kindern bestärken uns darin, diesen Weg weiter zu verfolgen.
(Artikel der GZ)
Neben den Kindern mit Behinderung profitieren auch die Kinder ohne Behinderung enorm von einer solchen Integrationsklasse. Wissenschaftliche Studien belegen eindrucksvoll, dass Kinder in einer integrativen Umgebung mehr soziale Kompetenzen erwerben als in Vergleichsgruppen. Gleichzeitig leidet nicht im Geringsten die schulische Leistungsfähigkeit der Gruppe. Diese Effekte kann man sogar feststellen, wenn eine Klasse erst nach einiger Zeit zu einer Integrationsklasse wird.
Eine inklusive Schule beschäftigt sich auch außerhalb der Integrationsklassen mit Fragen rund um das Thema, wie Menschen mit Behinderung am allgemeinen Leben teilhaben können. Die Klasse 7a (2009/2010) hat z.B. durch eine Projektarbeit "Zukunft Wald" (Artikel der GZ) ein inklusives Projekt durchgeführt und dabei auch noch viel Geld für die Klassenkasse gewonnen! Die Präsentation können Sie hier herunterladen.
Tagtägliche Unterstützung bekommen wir bei unserer Arbeit von Integrationshelferinnen z.B. des Familienentlastenden Dienstes der Lebenshilfe-Goslar. Diese werden ggf. im Rahmen der sog. Eingliederungshilfe finanziert.