
In den Jahren 2008 und 2009 hat sich die Realschule mit dem Instrument SEIS selbst evaluiert: Schüler und Eltern des jeweiligen achten Jahrgangs beantworteten eine Reihe von Fragen zu verschiedenen Dimensionen schulischer Qualität. Die Ergebnisse wurden dann im Schulvorstand vorgestellt und erste Verbesserungspotenziale identifiziert.
Durch die strukturelle Änderung von einer Realschule zu einer Haupt- und Realschule sind die Daten zwar nicht nutzlos geworden, denn die gewonnenen Informationen geben deutliche Hinweise auf Möglichkeiten, die Schule noch besser zu gestalten.
Mit einer neuen Befragung der 8. Klassen beider Schulzweige wird dann im Frühjahr 2010 eine neue Reihe begonnen, damit wir im Laufe mehrerer Durchgänge auch Trends erkennen und die Ergebnisse unser Bemühungen ablesen können. Im ersten gemeinsamen Schuljahr haben wir keine SEIS durchgeführt, da die Daten durch die Zusammenlegung nicht aussagekräftig gewesen wären. (Mehr Infos zu SEIS.)

Beide Schulformen wurden im Jahr 2008 von Schulinspektionsteams besucht. Sowohl die Hauptschule als auch die Realschule haben die Anforderungen gemeistert und "bestanden". Dieser Begriff trägt allerdings nicht sehr weit, geht es doch mehr um konkrete Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten als um einen TÜV.
Im ersten periodischen Bericht der Niedersächsischen Schulinspektion wurde festgestellt, dass HR-Schulen tatsächlich Synergieeffekte im Vergleich zu den einzelnen Schulen gewinnen können. (vgl. dazu Abb 7.1.7 , Seite 170) So verwundert es nicht, dass die Schulinspektionsberichte beider Schulen - übereinandergelegt - deutlich machen, dass hier zwei Seiten von einander lernen können. Wir wollen nun zusammen versuchen, diese positiven Effekte der Zusammenlegung zu nutzen und dabei im Blick zu haben, dass nicht Anderes dabei verloren geht.